Wer sind wir?
Das Würzburger Nachtleben ist bunt und lebendig – es bringt jedoch auch Herausforderungen wie Lärm, Müll und Konflikte zwischen Feiernden, Anwohnenden und Gastronomiebetrieben mit sich. Das Projekt MITEINANDER LEBEN & FEIERN setzt auf Kommunikation, Prävention und Vermittlung, um Konflikte zu lösen und das respektvolle Miteinander im Nachtleben zu stärken.
Seit Juli 2022 wird das Projekt im Auftrag der Stadt Würzburg von „Erleben, Arbeiten und Lernen – Evangelische Jugendhilfe e.V.“ umgesetzt. Die Fachstelle „Allparteiliches Konfliktmanagement in München“ (AKIM) dient uns dabei als Best-Practice-Modell.
Die Konfliktmanagerinnen Jenifer Gabel und Claudia Gogger stehen Würzburger:innen als Ansprechpartnerinnen für Wünsche, Anregungen und Beschwerden im Kontext des nächtlichen Feierns zur Verfügung. An den Wochenenden sind darüber hinaus unsere Nachtmediator:innen im Einsatz: Sie werben an den Partyhotspots in der Innenstadt für mehr Respekt und Rücksichtnahme und klären über geltende Regelungen im Nachtleben auf.
Wir sind weder Teil der sozialen Arbeit noch des Sicherheitsdienstes.






















Was tun wir genau?
Wir hören zu, moderieren, vermitteln, bauen Netzwerke auf, geben Impulse, wechseln Perspektiven und unterstützen ein friedliches Miteinander im Würzburger Nachtleben – unabhängig und allparteilich.
Wir machen uns ein eigenes Bild von der Situation und sprechen mit allen Parteien und Beteiligten. Dann erarbeiten wir gemeinsam ein Vorgehen zur Beruhigung der Situation bzw. zur Lösung des Konflikts. Wir holen gegebenenfalls andere mit ins Boot: Wir sind gut vernetzt mit sozialen und städtischen Einrichtungen und Behörden.
Wir sind überzeugt, dass dies ein zukunftsweisender Weg ist, wie mit Konflikten friedlich und dialogisch umgegangen werden kann.
Wie arbeiten wir konkret?
Um ein harmonisches Zusammenleben im Nachtleben zu fördern, setzen wir neben der Präsenz an den Partyhotspots auf:
- Aufklärung und Prävention: Mit Plakatkampagnen und Infoständen sensibilisieren wir für die Auswirkungen des nächtlichen Feierns und werben auf allen Seiten für Respekt, Toleranz und Verständnis.
- Konfliktvermittlung: In Einzelgesprächen und bei „Runden Tischen“ unterstützen wir bei konkreten Konflikten – zum Beispiel zwischen Anwohnenden und Gastronomiebetrieben – und der Suche nach pragmatischen, nachhaltigen Lösungsansätzen.
- Kooperation: Im Austausch mit Ordnungsamt, Polizei, Gastronomie und weiteren Akteur:innen entwickeln wir gemeinsam Strategien zur Reduzierung von Störungen und Konflikten im Nachtleben.

Projektberichte
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, über umgesetzte Maßnahmen, erzielte Erfolge und bestehende Herausforderungen in unseren Projektberichten.